CBD & Hautpflege

Vor wenigen Jahren noch ein Nischenprodukt, ist CBD heute in aller Munde. Mittlerweile hat auch die Kosmetikbranche den Inhaltsstoff für sich entdeckt und wirbt mit seiner vielversprechenden Wirkung. Doch was ist dran an dem Hype und wie wirkt CBD auf der Haut wirklich? Wir erklären euch die Vorteile von CBD-Hautpflege und für welche Hauttypen sie geeignet ist.

CBD ist ein natürlicher Bestandteil der Hanfpflanze…

…aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften interessieren sich immer mehr Wissenschaftler*innen für den Wirkstoff und erkennen sein Potential bei der Behandlung verschiedener dermatologischer Erkrankungen. Italienische Forscher*innen haben beobachtet, dass eine dreimonatige Behandlung mit einer CBD-Salbe die Lebensqualität der Patient*innen mit verschiedenen Hauterkrankungen erheblich verbesserte. Dabei stellten sie keine Reiz- oder Allergiereaktionen fest. Demnach gilt CBD als nebenwirkungsarm und kann bei Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte und weiteren Hautproblemen helfen. 

Unser Tipp: Auch wenn CBD als unbedenklich gilt, empfehlen wir die Hautpflegeprodukte vorher an einer kleinen Hautstelle auszuprobieren. Wenn ihr eine Hauterkrankung habt, fragt am besten vorher eure*n Dermatlogen*in, ob ihr ein CBD Produkt in eure Pflegeroutine integrieren könnt. Wir arbeiten außerdem mit verschiedenen Ärzt*innen zusammen, die wir euch bei Bedarf gerne weiterempfehlen.

CBD bei unreiner, fettiger, zu Akne neigender Haut 

Es wird geschätzt, dass 9,4% der Weltbevölkerung von Akne betroffen sind. Damit ist Akne die achthäufigste Krankheit weltweit. Bei dieser Hauterkrankung wird der Talg von den Drüsen nicht ausreichend an die Hautoberfläche befördert. In den Talgdrüsen und Haarfollikeln wurden erst kürzlich Endocannabinoidrezeptoren entdeckt. Ungarische Forscher*innen fanden heraus, dass CBD über körpereigene Endocannabinoide, wie zum Beispiel Anandamid, die Talgproduktion regulieren kann. Zudem kann es Hautreaktionen, Juckreiz, Entzüdungen sowie Rötungen lindern und unterstützt die hauteigene Regeneration.

Bei uns könnt ihr Naturkosmetik-Produkte vom slowenischen Familienbetrieb hemptouch erwerben. Für fettige und Mischhaut eignet sich die  harmonisierende CBD-Gesichtscreme. In akuten Phasen könnt ihr den therapeutischen CBD-Hautbalsam verwenden. Beide Produkte lassen sich prima kombinieren und harmonisieren fettige, unreine und zu Akne neigende Haut.

CBD von innen und außen

Für den besten Effekt empfehlen wir, neben der äußerlichen Verwendung auf der Haut, CBD auch innerlich anzuwenden. Auf diese Weise wird euer Endocannabinoid-System noch besser angeregt. In einer Studie haben Wissenschaftler*innen zudem herausgefunden, dass neben Cannabidiol weitere Cannabinoide gegen Akne und Entzündungen wirken können. Somit könnt ihr als perfekte Ergänzung zur äußeren Pflege unsere Full Spectrum Produkte nehmen. Dazu zählen alle unsere CBD Öle und die CBDeus Full Spectrum Reihe. Dabei profitiert ihr zusätzlich noch vom Entourage-Effekt.  

Zu der Anwendung auf der Haut empfiehlt sich CBD von innen aufzunehmen, um noch mehr von den positiven Effekten zu profitieren.

Slow Aging mit CBD für trockene und reife Haut

CBD kann außerdem der sonnenbedingten Hautalterung entgegenwirken, indem es die geschädigten Zellen regeneriert und die Haut vor Umwelteinflüssen schützt. Daher ist CBD ein wertvolles Antioxidans, das ihr altersunabhängig unbedingt in eure Hautpflegeroutine integrieren solltet. Für trockene und reife Haut eignet sich diese nährende Hanf Gesichtscreme . Wenn ihr eure Haut optimal schützen wollt, tragt am Morgen als letzte Schicht immer einen Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 auf.

CBD schützt die Haut vor Umwelteinflüssen und kann sie nach Schäden durch UV-Strahlung regenerieren.

Individuelle Hautpflege mit CBD-Kristallen

CBD Kristalle sind CBD in Reinform. Unsere CBD Kristalle weisen eine Reinheit von >99% auf und werden durch schonende Extraktion mit anschließender Aufreinigung gewonnen. Mit ihnen lassen sich auch eigene Cremen und Lotionen herstellen. Da die CBD Kristalle fettlöslich sind, empfehlen wir die Kristalle bei mittlerer Hitze (ca. 70 Grad) in einem hautverträglichen Öl, wie Mandel- oder Jojobaöl, aufzulösen. Danach könnt ihr damit eure Lieblings-Hautcreme oder Körperpflege anreichern. Wir raten euch, es zuerst nur mit einer kleinen Menge auszuprobieren, damit ihr testen könnt, ob es für die Zusammensetzung funktioniert.  

Fazit

CBD hat entzündungshemmende Eigenschaften, von denen die Haut profitieren kann. Das beste Ergebnis lässt sich aber immer noch durch eine kombinierte Einnahme erzielen, weil so das Endocannabinoid-System im Aufbau unterstützt wird. Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Quellen:

Casiraghi, A., Musazzi, U. M., Centin, G., Franzè, S., & Minghetti, P. (2020). Topical Administration of Cannabidiol: Influence of Vehicle-Related Aspects on Skin Permeation Process. Pharmaceuticals (Basel, Switzerland)13(11), 337. https://doi.org/10.3390/ph13110337
Palmieri, B., Laurino, C., & Vadalà, M. (2019). A therapeutic effect of cbd-enriched ointment in inflammatory skin diseases and cutaneous scars. La Clinica terapeutica170(2), e93–e99. https://doi.org/10.7417/CT.2019.2116
Oláh, A., Tóth, B. I., Borbíró, I., Sugawara, K., Szöllõsi, A. G., Czifra, G., Pál, B., Ambrus, L., Kloepper, J., Camera, E., Ludovici, M., Picardo, M., Voets, T., Zouboulis, C. C., Paus, R., & Bíró, T. (2014). Cannabidiol exerts sebostatic and antiinflammatory effects on human sebocytes. The Journal of clinical investigation124(9), 3713–3724. https://doi.org/10.1172/JCI64628
Tan, J. K., & Bhate, K. (2015). A global perspective on the epidemiology of acne. The British journal of dermatology172 Suppl 1, 3–12. https://doi.org/10.1111/bjd.13462
Oláh, A., Markovics, A., Szabó-Papp, J., Szabó, P. T., Stott, C., Zouboulis, C. C., & Bíró, T. (2016). Differential effectiveness of selected non-psychotropic phytocannabinoids on human sebocyte functions implicates their introduction in dry/seborrhoeic skin and acne treatment. Experimental dermatology25(9), 701–707. https://doi.org/10.1111/exd.13042
Bíró, T., Tóth, B. I., Haskó, G., Paus, R., & Pacher, P. (2009). The endocannabinoid system of the skin in health and disease: novel perspectives and therapeutic opportunities. Trends in pharmacological sciences30(8), 411–420. https://doi.org/10.1016/j.tips.2009.05.004
Gęgotek, A., Atalay, S., Rogowska-Wrzesińska, A., & Skrzydlewska, E. (2021). The Effect of Cannabidiol on UV-Induced Changes in Intracellular Signaling of 3D-Cultured Skin Keratinocytes. International journal of molecular sciences22(3), 1501. https://doi.org/10.3390/ijms22031501
Booz G. W. (2011). Cannabidiol as an emergent therapeutic strategy for lessening the impact of inflammation on oxidative stress. Free radical biology & medicine51(5), 1054–1061. https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2011.01.007
CBD bei Hauterkrankungen – Pflanzliche Pflege für die Haut. (2020, 26. März). Krankenkassezentrale. https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd-hauterkrankungen

Die Bilder stammen von Unsplash und Pixabay.