Ist CBD gefährlich? Das sagt die WHO über das grüne Kraut

CBD ist momentan in aller Munde und wird zur Behandlung aller möglichen Beschwerden empfohlen. Man hört und liest immer, dass CBD absolut nicht gefährlich ist und somit jede*r es mal ausprobieren kann. Damit du es von nun an auch deiner Oma mit gutem Gewissen empfehlen kannst, gibt’s hier nochmal ein offizielles Statement zum Gesundheitsprofil CBDs vonseiten niemand Geringerem als der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese sollte endgültig all deine restlichen Bedenken (oder die deiner Oma) vom Tisch fegen.

Im Juni 2018 veröffentlichte die WHO einen 28 Seiten langen Bericht namens „Critical Review Report” zu Cannabidiol (CBD). In diesem prüfte sie den Wirkstoff CBD auf Herz und Nieren. Dazu beleuchtete sie nicht nur die Einsatzmöglichkeiten, sondern auch etwaige Risiken und Nebenwirkungen. Außerdem enthält der Bericht eine Stellungnahme zum aktuellen Forschungsstand. Kurz gesagt: was weiß die Forschung über CBD und wo kommt es überall in der Medizin zum Einsatz. Damit du dich nun nicht durch alle 28 Seiten durchkämpfen musst, haben wir dir hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

CBD: Was ist das nochmal genau?

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein natürlicher Bestandteil der Cannabispflanze, der im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv, sondern viel mehr beruhigend und entspannend wirkt. Eine Reihe von Studien, sowohl mit Menschen als auch mit Tieren, befasst sich mit genau diesem Thema.

Die Ergebnisse zeigen, dass CBD und THC teilweise konträre Effekte hervorrufen: Während THC schon einmal Herzrasen verursachen kann oder den Blutdruck erhöht, ist dieser Effekt von CBD nicht bekannt. Ein Versuch mit Tieren, welche in eine Stresssituation versetzt wurden, zeigte sogar eine Senkung des zuvor erhöhten Pulses und Blutdrucks.

Also ist CBD gefährlich?

Die WHO ist der Ansicht, dass CBD ungefährlich und ungiftig ist. Also auch, wenn noch nicht alle potentiellen Auswirkungen CBDs zur Gänze erforscht sind, kann man dennoch sagen, dass CBD eine sehr geringe sogenannte Toxizität aufweist und der menschliche Körper gut auf CBD reagiert.

In Studien wird jedoch darauf hingewiesen, dass bei Patient*innen, welche krankheitsbedingt bereits Medikamente zu sich nehmen, nach Konsum von CBD vereinzelt Nebenwirkungen auftraten. Solltest du oder deine Oma (😉) also bereits Medikamente nehmen, dann sprecht euren CBD-Konsum immer vorher mit der*dem behandelnden Arzt*Ärztin ab.

Kann man von CBD süchtig werden?

Die WHO stuft das Missbrauchspotential von CBD nicht als signifikant ein. Das bedeutet, dass sie nicht davon ausgeht, dass CBD abhängig macht. Immerhin weist CBD nicht dieselben für Cannabinoide typischen Eigenschaften auf, wie beispielsweise THC.

CBD hat also ein gutes sogenanntes Sicherheitsprofil und ist sogar sicherer als beispielsweise Kochsalz. Auch Tierstudien zu einer potenziellen physischen Abhängigkeit verursacht durch den Konsum von CBD fielen negativ aus. Jedoch mangelt es an kontrollierten Studien am Menschen, um die Bildung einer physischen Abhängigkeit zu 100% ausschließen zu können.

Welche Anwendungsgebiete von CBD sind bereits erforscht?

Wie bereits oben erwähnt, wollen wir euch auch näherbringen, wo CBD bereits in der Medizin zum Einsatz kommt. Es wird vermutet, dass sich CBD aufgrund seiner vielseitigen Effekte bei vielen psychischen und physischen Krankheiten positiv auswirken kann. Am meisten weiß man bereits über den Effekt von CBD bei Epilepsie.

Für dieses Anwendungsgebiet existiert bereits ein Medikament, welches sich zur Zeit des Berichts der WHO in der dritten Phase der klinischen Versuchsreihen befindet. Epidiolex ist ein Medikament, das vor allem bei Dravet-Syndrom, einer Form von frühkindlicher Epilepsie, helfen soll. Betroffene sprechen oft nicht auf herkömmliche Anti-Epileptiker an und leiden an mehreren hunderten Anfällen pro Monat.

Die ersten Studien zu CBD als Behandlungsmöglichkeit stammen aus den 1970er Jahren und deuteten bereits an, dass ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von CBD und der Reduktion epileptischer Anfälle der Versuchspatient*innen bestehen könnte. Darauffolgende, ausführlichere Studien mit Kontrollgruppen bestätigten dies zu einem großen Teil, obwohl sich die Wirkung von Patient*in zu Patient*in unterschied. Ein Teil der Patient*innen blieb allerdings beinahe frei von epileptischen Anfällen.

Zur Wirkung von CBD und anderen Krankheiten ist die Forschung noch nicht so weit fortgeschritten. Es existieren allerdings bereits Studien, welche CBD eine neuroprotektive, antiepileptische, antipsychotische, schmerzlindernde, entzündungshemmende, antiasthmatische und sogar krebshemmende Wirkung zuschreiben.

Andere Studien fanden eine mögliche therapeutische Wirkung CBDs bei Schizophrenie und der Bekämpfung von Drogen- oder Tabakabhängigkeit. Hierbei handelt es sich jedoch größtenteils um vorklinische Studien. Das bedeutet, dass sich noch keine wissenschaftlich fundierten Aussagen darüber treffen lassen, wie und ob CBD hier hilft.

Fazit

Was wir allerdings sagen können, ist, dass CBD bei Menschen mit verschiedenen Krankheitssymptomen unterschiedlich wirkt. Und viel wichtiger: Es hat laut WHO ein sehr gutes Sicherheitsprofil. Das bedeutet, dass CBD nicht gefährlich ist und man es bedenkenlos einfach mal ausprobieren kann.

Wichtig ist, hierbei ein bisschen Geduld an den Tag zu legen. Manchmal kann es Wochen dauern, bis das Endo-Cannabinoid-System unterstützt und aufgebaut ist. Je älter wir werden, desto länger kann dieser Prozess dauern. Hanfnussöl unterstützt den Aufbau ganz natürlich. Solltest du schon älter sein oder willst deinen Körper einfach so unterstützen, empfehlen wir vor allem unser Bio-CBD-Öl auf Hanfnussöl-Basis.

Wir wünschen viel Freude beim Probieren!