Letzte Befragung vor der Wahl: Wie denken die Parteien über CBD?

Mann in einem Hanffeld mit Pflanze

CBD & Politik

Mehrere Parteien unterstützen den Wunsch der Bevölkerung nach besseren Rahmenbedingungen für CBD-Verfügbarkeit. Die ehemaligen Regierungsparteien sehen dafür keine Notwendigkeit.

Laut einer von von uns in Auftrag gegebenen aktuellen Umfrage wünscht sich mehr als 3/4 der österreichischen Bevölkerung von der neuen Regierung Rahmenbedingungen für eine breite Verfügbarkeit von CBD. Die Umfrage zeigte, dass CBD längst in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist. Nun wurden auch die Parteien dazu befragt. Resultat: Fünf Parteien – SPÖ, NEOS, Liste Jetzt, Grüne und KPÖ – unterstützen den Wunsch der Bevölkerung geschlossen.

Die ehemaligen Regierungsparteien ÖVP und FPÖ hingegen wollen ihren restriktiven Kurs fortführen und sehen keine Notwendigkeit für bessere Rahmenbedingungen für Produzent*innen und Konsument*innen von CBD-Produkten. Diese beiden Parteien möchten das Verkaufsverbot von CBD-haltigen Lebensmitteln – seinerzeit von Ex-Ministerin Hartinger-Klein erlassen – auch nicht zurücknehmen. Die ÖVP spricht sich auch explizit gegen eine Freigabe von “Medizinal-Hanf” aus.

CBD wird von der WHO als unbedenklich eingestuft und ist in vielen Ländern Europas frei erhältlich, sofern ein etwaiger THC-Anteil unter einem bestimmten Grenzwert liegt. Während 2017 noch 64% strikt gegen eine generelle Cannabis-Legalisierung (Quelle: Peter Hajak) waren, ist jetzt schon eine Mehrheit für die generelle Legalisierung (54%).

„Die Umfrage zeigt, dass CBD-Cannabis längst in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist. Die neue Regierung ist gefragt und muss für eine freie Verfügbarkeit von CBD auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und für einheitliche Qualitätsstandards sorgen.“
Sebastian Rießland von MAGU.