„Ich nehme doch nur CBD“ – und trotzdem zeigt der Schnelltest plötzlich positiv an. Wie das zusammenpasst, liegt daran, worauf ein Drogentest überhaupt reagiert. Hier die sachliche Erklärung.
Hinweis: Unsere CBD Produkte sind Mundkosmetik bzw. Kosmetik. Wir geben keine medizinischen Empfehlungen und sprechen keine Heilversprechen aus. Bei gesundheitlichen Beschwerden ist deine Ärzt*in die richtige Adresse.
Was ein Test misst
Übliche Urin-Schnelltests suchen nicht nach Cannabidiol, sondern nach THC-COOH, einem Abbauprodukt von THC. Der gängige Schwellenwert liegt bei 50 ng/ml, empfindlichere Tests reagieren bereits ab 25 ng/ml. Cannabidiol selbst löst diese Tests nicht aus.
Warum es trotzdem passieren kann
- Restspuren THC in Vollspektrum-Produkten: Legal, aber bei hoher Tagesmenge und regelmäßiger Anwendung kann sich das Abbauprodukt im Urin anreichern (Lachenmeier & Diel, 2019).
- Falsch deklarierte Produkte: Marktanalysen fanden wiederholt Abweichungen zwischen Etikett und Laborwert (Bonn-Miller et al., 2017).
- Kreuzreaktionen: Immunoassays sind unspezifisch; einzelne Substanzen können falsch positive Ergebnisse verursachen.
- Verwechslung der Kategorie: HHC-, THCA- oder THC-nahe Produkte sind kein CBD und verhalten sich im Test völlig anders.
