CBD in der Hautpflege ist längst kein Nischenthema mehr. Was Cannabidiol in Kosmetik tatsächlich macht, welches Produkt zu welchem Hautbereich passt und worauf du beim Kauf achten solltest – sachlich zusammengefasst, mit Quellen.
Hinweis: Unsere Produkte sind Kosmetik. Wir geben keine medizinischen Empfehlungen und sprechen keine Heilversprechen aus. Bei Hauterkrankungen ist deine Ärzt*in oder Dermatolog*in die richtige Adresse.
Warum CBD überhaupt in Kosmetik verwendet wird
Cannabidiol ist ein fettlösliches Pflanzenmolekül aus der Hanfpflanze. Genau das macht es für Kosmetik interessant: Es lässt sich gut in Öl- und Emulsionsgrundlagen einarbeiten und bleibt dort stabil. Die Haut besitzt ein eigenes Endocannabinoid-System – Talgdrüsen, Keratinozyten und Nervenendigungen tragen entsprechende Rezeptoren (Bíró et al., 2009). Die Forschung dazu läuft; belastbare Wirkaussagen für einzelne Kosmetikprodukte lassen sich daraus nicht ableiten.
Praktisch relevant sind für dich zwei andere Punkte: die Rezeptur rund um das CBD und die Nachvollziehbarkeit des Rohstoffs. Ein gutes CBD-Pflegeprodukt ist zuerst einmal ein gutes Pflegeprodukt.
Was die Forschung zur Haut sagt
Untersucht wurden unter anderem Talgdrüsenzellen: In einer ungarischen Zellstudie zeigte Cannabidiol dort talgregulierende und entzündungsmodulierende Effekte (Oláh et al., 2014); eine Folgearbeit beschreibt Ähnliches für weitere Cannabinoide (Oláh et al., 2016). Eine kleine italienische Anwendungsbeobachtung mit einer CBD-haltigen Salbe berichtete über drei Monate von einer verbesserten Lebensqualität der Teilnehmenden, ohne Reiz- oder Allergiereaktionen (Palmieri et al., 2019). Weiter untersucht wird außerdem, wie CBD in Hautzellen auf UV-bedingten oxidativen Stress wirkt (Gęgotek et al., 2021).
